Microsoft hat Visual Studio 2017 am 7. März 2017 freigegeben. Der offizielle Beitrag im Windows Developer Blog nennt die Entwicklungsumgebung als neue Plattform für Windows-Anwendungen und Universal Windows Platform. Das Release richtet sich an Teams, die Quellcode schreiben, testen und veröffentlichen.
Die Installation lässt sich über einzelne Workloads zusammenstellen. Dadurch können Entwickler nur die Komponenten für ihre Projekte auswählen und später weitere Pakete ergänzen. Microsoft beschreibt den neuen Installer als leichter und modularer als bei der Vorgängerversion.
Schnellerer Start und kürzere Ladezeiten
Microsoft gibt für Visual Studio 2017 einen bis zu dreimal schnelleren Kaltstart an. Auch Lösungen sollen sich schneller öffnen. Erweiterungen werden bei Bedarf geladen und Cache-Vorgänge auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Im Microsoft-Vergleich sank die erste Startzeit von 206 Sekunden bei Visual Studio 2015 auf 64,2 Sekunden bei Visual Studio 2017.
Debugging und UWP-Werkzeuge
Die Entwicklungsumgebung erweitert Navigation, IntelliSense, Refactoring und Codekorrekturen. Mit Run to Click kann ein Programm bis zu einer ausgewählten Codezeile ausgeführt und dort im Debugger angehalten werden. Für XAML nennt Microsoft unter anderem neue IntelliSense-Vervollständigungen und eine Analyse der Oberfläche auf Zugänglichkeit und Performance.
Für die Arbeit an Windows- und plattformübergreifenden Projekten gehören außerdem Connected Services für Azure sowie Werkzeuge für Laufzeitänderungen an XAML zum Paket. Die offiziellen Release Notes zu Visual Studio 2017 dokumentieren den späteren Versionsstand 15.9. Die zuvor angekündigte Continuous-Delivery-Erweiterung für Visual Studio 2017 zeigt, wie Microsoft die IDE bereits vor dem Start um automatisierte Build- und Testabläufe ergänzte.

