Unity CLI: Tests und Builds in CI-Pipelines automatisieren

Unity beschreibt in einer Anleitung für CI/CD-Pipelines den Einsatz seiner Kommandozeilenschnittstelle für Installation, Tests und Builds. Die Unity CLI soll eigene Hilfsskripte zum Auffinden und Starten des Editors reduzieren. Sie ersetzt weder den CI-Anbieter noch projektspezifischen Build-Code.

Mit unity test lassen sich EditMode-Tests ausführen und Ergebnisse als NUnit-XML ausgeben. Die Option --allow-install erlaubt, die vom Projekt benötigte Editor-Version bei Bedarf zu installieren. Maßgeblich ist damit die Projektkonfiguration statt einer manuell vorbereiteten Build-Maschine.

Projektcode bleibt für den Build verantwortlich

Für Builds kann unity build eine eigene statische C#-Methode aufrufen. Szenenauswahl und projektspezifische Prüfungen bleiben dort verankert. Repository-Zugriff, Secrets, Caches und die Veröffentlichung von Artefakten übernimmt weiterhin das CI-System.

Unity empfiehlt außerdem, Lizenzaktivierung und Rückgabe in den Jobablauf einzubauen. Der Aufräumschritt sollte auch nach fehlgeschlagenen Tests laufen, damit eine temporäre Build-Umgebung keine Lizenzplätze dauerhaft belegt.

Beta-Version und Release Notes berücksichtigen

Die offiziellen Release Notes führen für den 8. September 2026 die Version 1.0.0-beta.9. Sie dokumentieren unter anderem vereinheitlichte Modulparameter und Warnungen bei parallelen CLI-Installationen. Der CI/CD-Beitrag ist eine Anwendungserklärung und keine gesonderte Versionsankündigung.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein