Visual Studio 2017: Experimentelle Erweiterung automatisiert Continuous Delivery

Microsoft hat am 7. Februar 2017 die experimentelle Erweiterung Continuous Delivery Tools für Visual Studio 2017 vorgestellt. Das offizielle .NET-Blog beschreibt ein DevLabs-Add-on, das Build-, Test- und Bereitstellungsabläufe für ASP.NET- und .NET-Core-Projekte auf Azure automatisiert.

In Visual Studio wählt das Team einen Repository-Zweig und den Ziel-App-Service aus. Die Erweiterung legt anschließend in Visual Studio Team Services die Build- und Release-Definitionen an und startet den ersten Build samt Bereitstellung. Nachfolgende Codeänderungen lösen die Pipeline automatisch aus. Bei fehlgeschlagenen Builds informiert Visual Studio über den Status und verweist auf das VSTS-Dashboard. Der Download war über die offizielle Visual-Studio-Gallery-Verknüpfung vorgesehen.

DevLabs-Erweiterung bleibt ein Experiment

Die Erweiterung war zunächst für Azure App Services und Azure Container Services ausgelegt. Microsoft ordnete das Paket den DevLabs-Experimenten zu, die Feedback sammeln und schnell verändert werden, aber noch keine unterstützte Produktfunktion darstellen. Für die Entwicklung interaktiver Anwendungen und Spiele ist vor allem der automatisierte Build- und Testzyklus relevant. Ein früheres Visual-Studio-Update hatte bereits die Stabilität der Entwicklungsumgebung und zusätzliche Werkzeuge behandelt.

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