Microsoft hat am 7. März Visual Studio 2017 für die Entwicklung von Windows- und UWP-Anwendungen freigegeben. Ein modularer Installer bündelt die benötigten Komponenten in auswählbaren Workloads. Weitere Werkzeuge lassen sich später ergänzen.
Für den Kaltstart nennt Microsoft eine Beschleunigung um den Faktor drei. Im eigenen Vergleich sank die erste Startzeit von 206 Sekunden bei Visual Studio 2015 auf 64,2 Sekunden. Erweiterungen werden bedarfsabhängig geladen, Initialisierungen von Zwischenspeichern teilweise verschoben. Die Zahlen stammen vom Hersteller, nicht aus einem unabhängigen Test.
Run to Click und Werkzeuge für XAML
Run to Click führt ein Programm bis zur ausgewählten Codezeile aus und hält es dort im Debugger an. Die XAML-Werkzeuge erhalten zusätzliche IntelliSense-Vervollständigungen und eine Analyse für Barrierefreiheit und Oberflächenleistung. XAML Edit and Continue erlaubt Änderungen an einer laufenden Anwendung.
Version 15.0 mit CMake und Unity-Werkzeugen
Die Release Notes zur Startversion 15.0 vom 7. März nennen CMake-Unterstützung und verbesserte C++14-Konformität. Visual Studio Tools for Unity 3 gehört zur Workload für Unity-Spieleentwicklung. Die Versionshinweise trennen diesen ersten Stand von späteren Wartungsupdates.
Bereits im Februar hatte Microsoft eine experimentelle Continuous-Delivery-Erweiterung für Visual Studio 2017 vorgestellt. Sie richtet automatisierte Build- und Bereitstellungsabläufe für Azure-Projekte ein.

