AMD hat auf der Computex 2016 die siebte Generation seiner mobilen A-Series-APUs vorgestellt. Die Prozessoren mit den Codenamen Bristol Ridge und Stoney Ridge werden nach Unternehmensangaben bereits in Stückzahlen an OEM-Kunden ausgeliefert. Sie kombinieren für Mobilgeräte optimierte Excavator-x86-Kerne mit integrierter Radeon-Grafik.
Bristol Ridge mit 15 und 35 Watt
Zur Bristol-Ridge-Familie gehören FX-, A12- und A10-Modelle mit 15 beziehungsweise 35 Watt Leistungsaufnahme nach AMDs Produktklassifizierung. Stoney Ridge umfasst A9-, A6- und E2-Konfigurationen mit 15 Watt. Die Prozessorfamilie bietet bis zu vier CPU-Kerne, bei ausgewählten Modellen ergänzt durch Radeon-R7-Grafik.
AMD nennt E-Sport-Spiele und HD-Streaming als Einsatzgebiete der integrierten Grafik. Die veröffentlichten Leistungsvergleiche stammen aus internen Tests mit unterschiedlichen Notebook- und Referenzplattformen. Sie sind daher keine unabhängige Aussage zur Leistung jedes fertigen Geräts; Ausstattung und Herstellereinstellungen bleiben für einen Vergleich relevant.
Excavator bleibt von Zen getrennt
Die mobilen APUs sind nicht mit der bereits 2015 angekündigten Zen-Architektur gleichzusetzen. AMD führt Bristol Ridge und Stoney Ridge ausdrücklich als Excavator-Produkte. Zen soll zunächst in einem separaten Desktopprozessor erscheinen. Für die Auswahl eines Entwicklungs- oder Gaming-Notebooks ist deshalb die konkrete APU-Bezeichnung aussagekräftiger als die gemeinsame Jahreszahl der Produktankündigungen.

