AMD hat am 6. Mai 2015 auf dem Financial Analyst Day neue Prozessor- und Grafikpläne vorgestellt. Im Mittelpunkt stand der x86-Prozessorkern mit dem Codenamen Zen. AMD stellte bis zu 40 Prozent mehr Instructions per Cycle gegenüber dem bisherigen Kern in Aussicht und plante zugleich Simultaneous Multithreading.
Zen soll AMD zurück in den High-End-PC-Markt bringen
Die für 2016 vorgesehene FX-Generation sollte auf Zen, FinFET-Fertigung, DDR4 und den neuen AM4-Sockel setzen. AMD nannte außerdem eine Grafikkarte mit High Bandwidth Memory und einem 2,5D-Silizium-Interposer. Die Technik sollte die Speicherbandbreite für grafikintensive Anwendungen und Spiele erhöhen.
Die Roadmap zielte damit nicht nur auf klassische Desktop-PCs. AMD nannte Gaming, immersive Plattformen, Workstations und Rechenzentren als Märkte für die kommenden Produkte. Für Entwickler blieb die Kombination aus mehr CPU-Durchsatz und höherer GPU-Speicherbandbreite besonders bei Rendering, Simulationen und VR-Anwendungen interessant.
Auf der AMD LiquidVR-Vorstellung hatte das Unternehmen bereits im März Werkzeuge für niedrigere Latenzen in VR-Anwendungen gezeigt. Die Mai-Roadmap ergänzte diese Softwareseite um die geplante Hardwarebasis.
