Xbox Series X und PS5: Hardwaredaten im Vergleich

Die Xbox-Series-X-Daten vom 16. März 2020 und Sonys PS5-Spezifikationen vom 18. März erlauben einen Hardwarevergleich, noch keinen Leistungsvergleich fertiger Spiele. Mark Cerny erläuterte Sonys Ansatz in „The Road to PS5“.

BauteilXbox Series XPlayStation 5
CPU8 Zen-2-Kerne, 3,8 GHz; mit SMT 3,6 GHz8 Zen-2-Kerne, 16 Threads, variabel bis 3,5 GHz
GPURDNA 2, 12 TFLOPSRDNA 2, gerundet 10,3 TFLOPS
RAM16 GB GDDR616 GB GDDR6
RAM-Bandbreite10 GB: 560 GB/s; 6 GB: 336 GB/s448 GB/s
SSD-Nennkapazität1 TB825 GB
SSD-Rohdatenrate2,4 GB/s5,5 GB/s

Mehr Teraflops sind keine feste FPS-Garantie

Die Xbox Series X bietet auf dem Papier mehr GPU-Rechenleistung. Die PlayStation 5 hat den höheren SSD-Rohdurchsatz. Daraus folgt weder ein fester Bildratenvorsprung noch eine entsprechend kürzere Ladezeit. Engine, Datenkompression und konkrete Arbeitslast bleiben entscheidend.

Die Xbox-Speicherbereiche haben unterschiedliche Bandbreiten. Ihre Werte werden nicht addiert. Für die SSDs stehen hier ausschließlich Rohdatenraten, keine komprimierten Durchsätze. Nennkapazität bedeutet außerdem nicht vollständig nutzbaren Installationsspeicher.

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