Microsoft könnte die nächste Xbox bereits 2020 auf den Markt bringen. Das berichtete Thurrott im Juni 2018 unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen aus dem Umfeld der Plattform. Eine offizielle Bestätigung von Microsoft lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor.
Der Bericht von Thurrott beschrieb die nächste Xbox als Gerätefamilie unter dem damaligen Projektnamen Scarlett. Damit wäre nicht zwingend nur ein einzelnes Modell gemeint, sondern eine Reihe von Konsolen mit unterschiedlichen Leistungs- oder Preisstufen. Die Angaben waren als Gerücht einzustufen und stellten keine veröffentlichte Produktplanung dar.
Mehrere Modelle und Abwärtskompatibilität
Als mögliche Ausrichtung wurde eine Strategie genannt, die an die Xbox One S und die Xbox One X anknüpft. Ein Basismodell könnte den Einstiegspreis niedrig halten, während eine leistungsstärkere Variante höhere Auflösungen und komplexere Grafikeffekte adressiert. Diese Einordnung ist eine technische Ableitung aus den damaligen Angaben und wurde von Microsoft nicht bestätigt.
Auch eine Abwärtskompatibilität zur Xbox One wurde im Bericht als wahrscheinlich beschrieben. Für Studios würde ein solcher Ansatz bedeuten, dass Engines und Werkzeuge mehrere Hardwareprofile berücksichtigen müssen. Gleichzeitig könnten bestehende Spielebibliotheken über einen Generationswechsel hinweg weiter genutzt werden. Die frühe Berichterstattung zu Project Scorpio zeigte bereits, wie Microsoft die Xbox-Familie über technische Leistungsstufen erweiterte.
Ob der genannte Termin und die Gerätefamilie tatsächlich umgesetzt würden, blieb offen. Erst eine offizielle Ankündigung mit technischen Daten, Entwicklungswerkzeugen und einem Zeitplan hätte die Spekulation in eine belastbare Produktmeldung überführt.
