Microsoft stellte die Xbox One S am 16. Juni 2016 vor. Die überarbeitete Konsole ist kleiner als das ursprüngliche Xbox-One-Modell, besitzt ein integriertes Netzteil und unterstützt 4K-Ultra-HD-Videos sowie HDR. Die zeitgenössische Vorstellung der Xbox One S nennt für Spiele weiterhin die gleiche Xbox-One-Leistung.
Die Konsole gibt 4K-Inhalte von Streamingdiensten und Ultra-HD-Blu-rays aus. HDR10 ist für kompatible Spiele und Filme vorgesehen. Die offizielle Xbox-Produktseite führt außerdem die Unterstützung von 4K-Video-Streaming und die Abwärtskompatibilität zu Xbox-One-Spielen auf.
Kompakteres Gehäuse und integriertes Netzteil
Microsoft reduzierte das Volumen der Konsole um rund 40 Prozent. Das externe Netzteil des ersten Xbox-One-Modells entfällt. Die Xbox One S lässt sich zudem waagerecht oder mit einem separat erhältlichen Standfuß senkrecht aufstellen. Der interne Speicher wurde je nach Variante mit 500 Gigabyte, 1 Terabyte oder 2 Terabyte angeboten.
Die höhere Videoauflösung ändert nichts an der Renderleistung der Spiele. Für die GPU-Leistung verwies Microsoft auf die spätere Project-Scorpio-Konsole. Die Xbox One S war damit vor allem eine Überarbeitung von Gehäuse, Anschlüssen und Medienfunktionen.
Xbox Play Anywhere bleibt der Plattformbezug
Parallel zur neuen Hardware baute Microsoft die Verbindung zwischen Konsole und Windows 10 aus. Der zwei Tage zuvor vorgestellte Dienst Xbox Play Anywhere synchronisierte bei unterstützten digitalen Spielen Käufe, Spielstände und Erfolge zwischen Xbox One und PC.
