Microsoft hat am 26. November 2013 die ersten Verkaufszahlen zur Xbox One veröffentlicht. Weltweit gaben Käufer am Startwochenende mehr als eine Milliarde US-Dollar aus, gerechnet über Hardware, Software und Zubehör zusammen. Damit gehört der Marktstart zu den umsatzstärksten Veröffentlichungen der gesamten Unterhaltungsbranche. In den Handel kam die Konsole am 22. November 2013.
Schon in den ersten 24 Stunden verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als eine Million Geräte. Zur Auswahl standen zum Start 22 Titel, zehn davon exklusiv. Yusuf Mehdi, Corporate Vice President für Marketing und Strategie der Xbox-Sparte, kommentierte den Start so: „We are humbled by the worldwide excitement for Xbox One. We built Xbox One for the fans.“ Wie sich die Reihe später entwickelte, zeigt der spätere Blick auf die Verkaufszahlen der Series-Modelle.
Was hinter der Milliardenmarke steckt
Die Milliarde bezieht sich auf alles, was Käufer über das gesamte Startwochenende ausgaben, nicht nur auf den Hardwareverkauf. Eine getrennte Aufschlüsselung nach Konsolen, Spielen und Zubehör lieferte Microsoft nicht. Es bleibt also bei einer Sammelzahl, die zwar den unmittelbaren Umsatz beziffert, aber keine Rückschlüsse auf die Marge einzelner Produktgruppen erlaubt. Mehr als eine Million abgesetzte Konsolen in weniger als einem Tag sprechen für eine hohe Nachfrage und eine Lieferkette, die darauf eingestellt war.
Zwölf Millionen Erfolge und Millionen Clips
Neben den Absatzzahlen nannte Microsoft mehrere Nutzungswerte aus dem Startwochenende. Freigeschaltet wurden über zwölf Millionen Erfolge, installiert mehr als 6,6 Millionen Apps, und über die Game-DVR-Funktion landeten mehr als 3,7 Millionen Clips im Netz. Auf einzelne Titel heruntergebrochen kommen kuriose Zahlen zusammen: über eine Milliarde besiegte Zombies in Dead Rising 3, mehr als 35 Millionen gefahrene Meilen in Forza Motorsport 5 und über 86 Millionen ausgeschaltete Gegner in Ryse: Son of Rome. Diese Werte belegen, dass die Geräte unmittelbar nach dem Verkauf auch genutzt wurden und die Onlinefunktionen von Anfang an ausgelastet waren.
