Der Xbox Adaptive Controller waere beinahe nie erschienen. Das erklaerte Microsofts Vice President of Windows and Devices, Robin Seiler, in einem Interview mit The Verge. Der barrierefreie Controller habe kurz vor der Budgetstreichung gestanden.
„Es gab einen Zeitpunkt, als der barrierefreie Xbox-Controller auf der Streichliste gewesen ist“, erinnert sich Seiler in dem Gespraech. Microsoft habe zu diesem Zeitpunkt vorgehabt, das Budget fuer das Zubehoer komplett zu streichen.
Mitarbeiter setzten sich durch
Verhindert wurde die Streichung laut Seiler von den eigenen Mitarbeitern. „Ueber die Xbox- und Surface-Teams hinweg haben wir gesagt: Nein, das ist wichtig fuer die Welt. Hier geht es nicht um Gewinn oder Markenpositionierung, das hier ist wichtig fuer bestimmte Menschen, um ueberhaupt Spiele spielen zu koennen“, sagt Seiler. Der Adaptive Controller entstand demnach in einem Umfeld mit striktem Budget, wurde aber von Mitarbeitern in Produktion und Design aktiv vorangetrieben.
19 Anschluesse fuer individuelles Zubehoer
Der 2018 veroeffentlichte Adaptive Controller richtet sich an Spieler mit koerperlichen Einschraenkungen. Grosse Buttons und ein grosses D-Pad erleichtern die Bedienung, ueber insgesamt 19 Klinkenbuchsen laesst sich individuelles Zubehoer wie Joysticks oder Knoepfe anschliessen, die mit unterschiedlichen Koerperteilen bedient werden koennen. Mittlerweile bietet unter anderem Logitech eigenes Zubehoer fuer den Controller an.
Microsoft hatte auf seinem juengsten Surface-Event zudem neues barrierefreies Zubehoer fuer Surface-Geraete vorgestellt. Die sogenannten Surface Adaptive Accessories umfassen verschiedene Eingabegeraete fuer Nutzer, die Schwierigkeiten mit einer klassischen Maus oder einem Touchpad haben.