Fast ein Jahr nach der ersten Preview erklärt Microsoft die Erweiterungsschnittstelle von Visual Studio Code für stabil. Der plattformübergreifende Editor erreicht damit einen verlässlicheren Stand für Nutzer und Anbieter zusätzlicher Werkzeuge.
Die offizielle Ankündigung vom 14. April 2016 nennt mehr als zwei Millionen Installationen und über 500.000 monatlich aktive Nutzer. In den Monaten nach der Öffnung des Erweiterungsmodells seien zudem mehr als 1.000 Erweiterungen erschienen. Microsoft sagt für die nun stabile API Kompatibilität mit kommenden Fassungen zu.
Editor für Windows, macOS und Linux
Visual Studio Code verbindet einen kompakten Editor mit Code-Navigation, Debugging und Git-Unterstützung. Das Programm läuft unter Windows, macOS und Linux. Zusätzliche Erweiterungen decken unter anderem Go, Python, React Native und C++ ab; der Quellcode des Editors liegt auf GitHub.
Technisch geht das Projekt auf Microsofts browserbasierten Monaco-Editor zurück. Für die Desktop-Anwendung nutzt das Team Electron, das Webtechniken mit nativen Systemfunktionen und einer Node.js-Schnittstelle verbindet. Der Download bleibt laut Hersteller einschließlich der zusätzlichen Sprachpakete unter 40 MB.
Zur Version 1.0 gehören außerdem vollständige Tastaturnavigation und Screenreader-Unterstützung. XboxDev hatte die erste Preview von Visual Studio Code im April 2015 vorgestellt. Die stabile Ausgabe festigt nun vor allem das Erweiterungsmodell, auf das andere Entwicklerwerkzeuge aufbauen können.
