USK-Mitbegründer Klaus Spieler im Alter von 79 Jahren gestorben

Dr. Klaus Spieler, Mitbegründer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und Gründer des Computerspielemuseums in Berlin, ist am 27. Februar 2026 im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit veröffentlichte Ende Mai einen Nachruf auf Klaus Spieler.

Spieler gehörte zu den Personen, die Computerspiele früh als kulturelles und gesellschaftliches Medium betrachteten. 1994 war er Gründungsgeschäftsführer der USK. Die Einrichtung entwickelte sich zu einer zentralen Stelle für die Alterskennzeichnung von Computerspielen in Deutschland.

Arbeit für das Computerspielemuseum

Zu Spielers weiteren Projekten gehörte das Computerspielemuseum in Berlin, dessen Aufbau er maßgeblich begleitete. Gemeinsam mit Andreas Lange veröffentlichte er das Buch „Wie die Games ins Museum kamen“. Der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit würdigte in seinem Nachruf auch Spielers Arbeit für kulturelle Bildung und Jugendmedienschutz.

Die Verbindung von Spielekultur und Bewahrung historischer Software bleibt ein aktuelles Thema. Einen Überblick über eine internationale Computerspielsammlung gibt es in einem früheren Beitrag auf XboxDev.

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