Internationale Computerspielesammlung: Sandra Winterberg übernimmt die Geschäftsführung

Sandra Winterberg hat im Februar 2025 die Geschäftsführung der Internationalen Computerspielesammlung (ICS) übernommen. Die Sammlung bündelt Bestände mehrerer deutscher Institutionen und soll als wissenschaftliche und öffentliche Infrastruktur für digitale Spiele dienen. Die offizielle ICS-Seite führt Winterberg als Geschäftsführerin und beschreibt die Ziele des Projekts.

Archiv für Forschung und Bildung

Die ICS dokumentiert Computer- und Videospiele aus mehreren Jahrzehnten. Zu den beteiligten Gesellschaftern und Partnern gehören unter anderem die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, das Computerspielemuseum Berlin, der game-Verband, das DIGAREC-Zentrum, die Stiftung Digitale Spielekultur und der Deutsche Computerspielpreis.

Geplant ist eine strukturierte Datenbank, die Spiele für Wissenschaft, Bildung und Fachmedien recherchierbar macht. Neben den Datensätzen sollen auch Verpackungen, Hardware und weitere Sammlungsobjekte erhalten bleiben. Die {a(ICS_PRESS, „Presse-Seite der ICS“) } stellt dazu Hintergrundinformationen und Bildmaterial bereit.

House of Games als möglicher Standort

Ein Teil der Bestände soll im geplanten House of Games in Berlin öffentlich zugänglich werden. Winterberg nannte als Ziele den Ausbau der Sammlung zu einer dauerhaft nutzbaren Datenbank und die Schaffung eines Ortes, an dem Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung von Games vermittelt werden.

Die Arbeit an der ICS verbindet damit Archivierung, digitale Kultur und technische Erschließung. Ein Beispiel für die öffentliche Vermittlung von Spielekultur ist auch das Videospielmusik-Projekt des ORSO-Orchesters, das bereits früher auf XboxDev vorgestellt wurde.

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