USK-Jubiläum 2019: Politik kündigt Jugendschutzreform an

Beim USK-Jubiläum 2019 hat Staatssekretärin Juliane Seifert eine Modernisierung des Jugendschutzgesetzes angekündigt. Nach dem Bericht der Prüfstelle trafen sich am 24. September rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin.

Die Vertreterin des Bundesfamilienministeriums wollte etablierte Ansätze der USK auch für Online-Angebote gesetzlich aufgreifen. Selbstkontrollen sollten Alterskennzeichen absichern und Anbieter bei Vorsorgemaßnahmen unterstützen. Das war eine politische Ankündigung, kein bereits beschlossenes Gesetz.

Alterskennzeichen für digitale Vertriebswege

USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker verlangte einen gesetzlichen Rahmen, der funktionierende Modelle stärkt. Dabei unterschied sie die Bewertung von Spielinhalten von der Transparenz über Nutzungsrisiken. Als Beispiel nannte sie das internationale Selbstklassifizierungssystem IARC.

Seit ihrer Gründung 1994 hatte die USK nach eigenen Angaben rund 47.000 Prüfverfahren durchgeführt. Mehr als 1.700 Firmen aus 56 Ländern stellten Anträge für Spiele und Messe-Demos auf über 60 Plattformen.

Die USK hatte zuvor ihre Informationsangebote für Familien und Unternehmen erneuert. Die Jubiläumsangaben beschreiben den Stand von September 2019.

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