Ubisoft: Umsatz im dritten Fiscal-Quartal 2021/22 sinkt um ein Drittel, Jahresziele bestätigt

Ubisoft hat am Abend des 17. Februar 2022 die Quartalszahlen für das dritte Fiscal-Quartal 2021/22 (Oktober bis Dezember 2021) veröffentlicht und damit das Weihnachtsgeschäft bilanziert. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um ein Drittel von 965 auf 666 Millionen Euro, auf Neun-Monats-Basis ergibt sich gegenüber dem Rekordjahr 2020/21 ein Rückgang von 16,6 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr hält der französische Publisher dennoch an seinen Planzahlen fest.

Vorstandschef Yves Guillemot betont in der Mitteilung ungewöhnlich ausführlich die Breite des Portfolios: die Zugkraft der Eigenmarken Far Cry, Assassin’s Creed, Rainbow Six und Just Dance, die Entwicklungskapazität von 45 Studios mit 17.000 Mitarbeitern sowie Investitionen in neue Engines und Technologien wie Virtual Reality, künstliche Intelligenz, Metaverse und Cloud Computing. Getragen werden die Zahlen vor allem vom bestehenden Spielekatalog: Assassin’s Creed Valhalla, For Honor und Rainbow Six Siege liefern weiterhin verlässliche Umsätze.

Aktienkurs unter Druck, neue Titel für das laufende Quartal

Der werbende Ton der Mitteilung dürfte auch an die Aktionäre gerichtet sein: Die Ubisoft-Aktie hat binnen eines Jahres mehr als 40 Prozent an Wert verloren, die Marktkapitalisierung liegt nur noch bei 5,5 Milliarden Euro. Für das laufende Quartal von Januar bis März 2022 plant Ubisoft mit dem bereits veröffentlichten Tom Clancy’s Rainbow Six Extraction, der Erweiterung Assassin’s Creed Valhalla: Dawn of Ragnarök (Erscheinungstermin 10. März) sowie dem bei Ubisoft Düsseldorf entwickelten Die Siedler (17. März). Für das kommende Geschäftsjahr 2022/23 sind unter anderem Avatar: Frontiers of Pandora, Mario + Rabbids: Sparks of Hope und Skull & Bones angekündigt, dazu ein neues Star-Wars-Spiel und ein Remake von Splinter Cell ohne festen Termin. Zum Stand des mehrfach verschobenen Prince-of-Persia-Remakes äußert sich Ubisoft in der Mitteilung nicht.

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