Meta hat zur Connect 2026 die Entwicklungswerkzeuge Horizon Create und Horizon Studio vorgestellt und eine Warteliste geöffnet. Beide nutzen die agentischen Erstellungsfunktionen der Meta Horizon Engine. Der Zugang wird schrittweise vergeben, es handelt sich nicht um eine bereits allgemein verfügbare Entwicklungsumgebung.
Horizon Create fürs Smartphone, Studio für den Browser
| Werkzeug | Vorgesehener Arbeitsablauf |
|---|---|
| Horizon Create | Mobile App: Spielideen per Texteingabe erzeugen, testen und überarbeiten |
| Horizon Studio | Browser: zusätzlich Szenen visuell bearbeiten, Assets tauschen und Parameter anpassen |
Projekte sollen zwischen beiden Werkzeugen wechseln können, einschließlich Assets, Systemen und Bearbeitungsverlauf. Meta nennt 2D- und 3D-Spiele sowie Mehrspielerfunktionen. Wie zuverlässig komplexere Anforderungen umgesetzt werden, lässt sich aus der Produktvorstellung allein nicht beurteilen.
Vertrieb innerhalb der Meta-Plattformen
Veröffentlichte Spiele können für die Verteilung über Facebook, Instagram und Horizon zugelassen werden. Meta kündigt Prüfungen vor Veröffentlichung und eine automatische Alterseinstufung an. Angaben zu konkreten Monetarisierungsoptionen sollen noch folgen. Eine Veröffentlichung garantiert somit weder Reichweite noch Einnahmen.
Der Ansatz ist von der Unity-Unterstützung für Meta VR Glasses zu unterscheiden: Dort geht es um eine Headset-Zielplattform und XR-Pakete, hier um Erstellung und Vertrieb mobiler Spiele innerhalb von Metas Diensten. Für Studios sind neben Prototyping-Geschwindigkeit deshalb auch Exportmöglichkeiten, Nutzungsrechte und Abhängigkeiten vom Plattformbetrieb relevant. Die Ankündigung beantwortet diese Fragen nicht vollständig.

