Start Wirtschaft Tencent-geführtes Konsortium vereinbart zehn Prozent an Universal Music Group

Tencent-geführtes Konsortium vereinbart zehn Prozent an Universal Music Group

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Tencent-geführtes Konsortium vereinbart zehn Prozent an Universal Music Group
Vivendi und Tencent vereinbaren Beteiligung an Universal Music Group - Bild: Vivendi

Vivendi und ein von Tencent geführtes Konsortium haben am 31. Dezember 2019 eine Vereinbarung über den Erwerb von zehn Prozent an der Universal Music Group unterzeichnet. Als Unternehmenswert für die gesamte Plattenfirma wurden 30 Milliarden Euro angesetzt. Der Abschluss der Transaktion sollte nach regulatorischer Prüfung im ersten Halbjahr 2020 erfolgen.

Zum Konsortium gehören neben Tencent auch Tencent Music Entertainment und weitere internationale Finanzinvestoren. Die Beteiligung wird damit nicht als vollständige Übernahme durch Tencent strukturiert. Das Konsortium erhielt zudem die Option, bis zum 15. Januar 2021 weitere zehn Prozent an Universal Music Group auf derselben Bewertungsgrundlage zu erwerben.

Tencent erweitert sein Medienportfolio

Tencent ist vor allem als Betreiber großer Online-Plattformen und als Investor in der Spielebranche bekannt. Die Vereinbarung mit Universal Music ergänzt dieses Portfolio um einen Anteil an einem globalen Musikunternehmen. Der Vertrag sieht außerdem eine zusätzliche Vereinbarung vor, über die Tencent Music Entertainment eine Minderheitsbeteiligung an der UMG-Tochter für das China-Geschäft erwerben soll.

Für Vivendi ist der Deal Teil der Neuordnung seines Mediengeschäfts. Der französische Konzern hält neben Universal Music unter anderem den Spieleanbieter Gameloft. Über frühere Beteiligungen an der Spielebranche berichtete XboxDev bereits im Zusammenhang mit Vivendi. Das Unternehmen erklärte, Tencent und die weiteren Partner könnten den Ausbau von Universal Music in Asien unterstützen und neue Angebote für Künstler und Musikfans ermöglichen.

Geplanter Abschluss im Jahr 2020

Der Kauf stand zum Zeitpunkt der Vereinbarung noch unter dem Vorbehalt der zuständigen Behörden. Vivendi rechnete mit einem Abschluss bis Ende Juni 2020. Erst danach sollte die vereinbarte Beteiligung wirtschaftlich auf die beteiligten Partner übergehen.

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