Valve hat am 20. April 2015 die Regeln für neue Steam-Konten verschärft. Für den vollständigen Zugriff auf mehrere Community-Funktionen müssen Nutzer seitdem mindestens fünf US-Dollar im Steam-Shop ausgegeben haben.
Die Umsatzschwelle richtet sich gegen Spam, Betrug und Phishing über Wegwerfkonten. Betroffen sind unter anderem Freundesanfragen, Abstimmungen zu Steam Greenlight und Workshop-Inhalten, der Steam-Markt sowie der Browser- und Mobile-Chat. Valve bezeichnet die betroffenen Profile als eingeschränkte Konten.
Welche Ausgaben für die Freischaltung zählen
Die Steam-Supportseite zur Kontobeschränkung nennt als anrechenbare Beispiele eine Aufladung des Steam-Guthabens, einen Kauf im Shop oder das Einlösen einer Steam-Wallet-Karte im Gegenwert von mindestens fünf US-Dollar. Aktivierte Retail-Schlüssel, kostenlose Demos, Gratiswochenenden und verschenkte Spiele zählen nicht.
Für Entwickler betrifft die Änderung vor allem die Interaktion mit neuen Community-Profilen. Abstimmungen und Beiträge in den Steam-Diensten bleiben für nicht freigeschaltete Konten blockiert, bis die Umsatzgrenze erreicht ist. Die Regel gilt unabhängig davon, ob das Konto kostenlose Spiele nutzt oder bereits ein Bundle über einen Produktschlüssel aktiviert hat.
