Das Entwicklerteam hinter Starship Simulator setzt bei seiner Weltraumsimulation auf ein ungewöhnlich detailliertes Schiff. Die Magellan-Klasse soll nicht nur Kulisse sein, sondern als vollständig begehbare und simulierte Arbeitsumgebung funktionieren. Für die Darstellung der Galaxie nutzt das Projekt die Unreal Engine 5.
Die Entwickler beschreiben ein Schiff mit mehr als 200 Räumen auf sieben Decks. Die Bereiche sind ohne Ladebildschirme zugänglich und sollen jeweils einen praktischen Zweck erfüllen. Kabel, Leitungen und technische Systeme werden nicht nur als Oberflächenmodell dargestellt, sondern als Teil einer miteinander verbundenen Schiffsinfrastruktur simuliert. Auch die Besatzung mit mehr als 200 Personen benötigt Nahrung und medizinische Versorgung.
Weltraumforschung mit technischen Aufgaben
Starship Simulator verbindet die Schiffssimulation mit einer wissenschaftlich angelegten Darstellung der Milchstraße. Spieler können unterschiedliche Rollen übernehmen, etwa als Kapitän, Pilot oder Ingenieur, und damit andere Aufgaben an Bord erhalten. Expeditionen führen zu unkartierten Welten, auf denen Sonden Proben sammeln oder Außenmissionen zu verlassenen Anlagen starten. Erstkontakte mit prozedural erzeugten Spezies sollen über Dialogentscheidungen und die jeweilige Diplomatie der Besatzung verlaufen.
Die Projektbeschreibung auf Steam nennt die Unreal Engine 5 als Grundlage für die Darstellung der Galaxie und ihrer astronomischen Phänomene. Das Team verwendet damit eine aktuelle Echtzeitpipeline für ein Spiel, dessen Anspruch stark von der technischen Simulation im Hintergrund abhängt. Ein Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht genannt.
