Square Enix: Jahresbericht 2017 setzt auf länger gespielte Titel

Square Enix will Spiele stärker auf langfristige Nutzung ausrichten. Präsident Yosuke Matsuda beschreibt im Jahresbericht 2017 Games as a Service als Ansatz für längere Spielerbindung. Titel sollen nicht nur nach dem Start einmal gespielt werden, sondern über längere Zeit attraktiv bleiben.

Matsuda bewertet Mehrspielerangebote als zunehmend wichtig. Der Bericht kündigt aber keinen generellen Verzicht auf Einzelspielertitel an. Ein Geschäftsmodell mit fortlaufenden Inhalten ist zudem nicht mit einem bestimmten Spielmodus oder einer festgelegten Form der Monetarisierung gleichzusetzen.

Zuschauen als eigenes Geschäftsfeld

Unter Games as Media beschreibt Matsuda auch Streams und E-Sport-Zuschauer. Square Enix wollte daraus eigene Geschäftsmöglichkeiten entwickeln. Konkrete Umsatzziele, Plattformpartnerschaften oder ein fertiges Produkt nennt dieser Abschnitt nicht.

Die Konzernstrategie und einzelne Studioentscheidungen sind getrennt zu betrachten. Bereits im Juni war IO Interactive durch einen Management-Buy-out von Square Enix unabhängig geworden. Diese Trennung belegt für sich weder einen Verzicht auf Einzelspielerprojekte noch die technische Ausgestaltung künftiger Service-Spiele.

Das Kurswidget verwendet die im Bericht belegte Börsennotierung der Holding in Tokio, Code 9684. Angezeigte Kursdaten sind kein Stichtagswert von September 2017.

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