Sony bündelt PlayStation-Geschäft in neuer Gesellschaft

Sony Computer Entertainment und Sony Network Entertainment International werden zum 1. April 2016 unter der neuen Gesellschaft Sony Interactive Entertainment LLC zusammengeführt. Die offizielle Ankündigung vom 26. Januar 2016 nennt die gemeinsame Steuerung von Hardware, Spielen, Inhalten und Netzdiensten als Ziel.

Hardware, Spiele und Netzdienste unter einem Dach

Sony Computer Entertainment verantwortete die PlayStation-Konsolen, Spiele und die Zusammenarbeit mit Entwicklern und Publishern. Sony Network Entertainment International betrieb unter anderem PlayStation Store, PlayStation Plus und PlayStation Now. Die neue Struktur sollte diese Bereiche enger miteinander verbinden. Der damalige Bericht zu Sonys PlayStation-Geschäft beschreibt bereits die gemeinsame Bedeutung von Hardware, Spielen und Netzwerkdiensten.

Globale Funktionen und Finanzziele

Sony Interactive Entertainment sollte globale Geschäftsabläufe in San Mateo, Tokio und London koordinieren. Als Finanzziel für das Geschäftsjahr bis März 2018 nannte Sony einen Umsatz von 1.400 bis 1.600 Milliarden Yen sowie eine operative Marge von fünf bis sechs Prozent. Andrew House, damals Präsident und CEO von Sony Computer Entertainment, sollte die neue Gesellschaft führen.

Mit der Zusammenführung änderte Sony zugleich die organisatorische Zuordnung des PlayStation-Geschäfts. Die neue Gesellschaft blieb Teil des Geschäftsbereichs Game and Network Services und sollte digitale Dienste, Inhalte und Geräte stärker als zusammenhängendes Angebot steuern.

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