Sony Computer Entertainment benannte Project Morpheus am 15. September 2015 in PlayStation VR um. Die offizielle Mitteilung von Sony Interactive Entertainment stellte den Namen als Produktbezeichnung für das VR-System der PlayStation 4 vor.
Sony nannte für den damaligen Prototyp ein 5,7 Zoll großes OLED-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Die Auflösung verteilte sich auf 960 x 1.080 Pixel pro Auge. Als Bildwiederholraten waren 120 und 90 Hz vorgesehen, das Sichtfeld lag laut Mitteilung bei ungefähr 100 Grad. Die technischen Daten konnten sich beim Prototyp noch ändern.
Entwickler als Zielgruppe
Das System kombinierte ein Headset mit einer Prozessoreinheit, PlayStation Camera und Eingabegeräten wie PlayStation Move oder DUALSHOCK 4. Sony hob außerdem 3D-Audio und eine Social-Screen-Ausgabe hervor. Drittentwickler und Sony-interne Studios arbeiteten laut der Mitteilung bereits an Inhalten, die ab der Tokyo Game Show 2015 gezeigt werden sollten.
Die Umbenennung gab der zuvor als Project Morpheus geführten Hardware einen festen Produktnamen. Der ältere Beitrag zur GDC-Vorstellung von Project Morpheus beschreibt den vorausgegangenen Entwicklungsstand und die geplante Nutzung von 120 Hz.
