Eine aktualisierte Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC dokumentiert, dass Microsoft und Bobby Kotick nicht über eine Beschäftigung nach dem Abschluss der Activision-Übernahme gesprochen hatten. Die SEC-Unterlage nennt ausdrücklich, dass es vor und nach der Unterzeichnung des Fusionsvertrags keine solchen Verhandlungen gegeben habe.
Die Angabe bezog sich auf den damaligen Stand des Verfahrens und die geplante Integration von Activision Blizzard in Microsoft Gaming. Die Übernahme von Activision Blizzard war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.
Offene Frage zur Führung nach dem Abschluss
Die Unterlage trennte die Genehmigung der Transaktion von einer möglichen späteren Beschäftigung Koticks. Eine Aussage über seine langfristige Rolle nach dem Abschluss enthielt das Dokument nicht.
Für die Unternehmensführung war die Passage relevant, weil sie den Stand der Gespräche in einem offiziellen Börsendokument festhielt. Die kartellrechtlichen Verfahren und die Zustimmung der Aktionäre waren zu diesem Zeitpunkt weiterhin separate Schritte.
