Samsung und Oculus stellten am 25. September 2015 die erste für Endkunden vorgesehene Version der Gear VR vor. Das Headset sollte in den USA im Herbst für 99 US-Dollar erscheinen und war mit vier Samsung-Smartphones kompatibel.
Vier Galaxy-Modelle zum Start
Die neue Ausgabe war 22 Prozent leichter als die vorherige Samsung Gear VR Innovator Edition und erhielt eine neue Schaumstoffpolsterung. Samsung nannte außerdem ein überarbeitetes Touchpad, einen Blickwinkel von 96 Grad und ein Gewicht von 310 Gramm. Die Verbindung zu den Smartphones erfolgte über Micro-USB.
Unterstützt wurden Galaxy Note 5, Galaxy S6 edge+, Galaxy S6 und Galaxy S6 edge. Das Headset nutzte die Super-AMOLED-Displays dieser Geräte für die Darstellung. Zum Start sollten Spiele und weitere Inhalte über die Oculus-Plattform verfügbar sein, darunter VR-Spiele, Filme und 360-Grad-Videos.
Mobile VR als Spieleplattform
Mit der Consumer-Version zielten Samsung und Oculus auf ein breiteres Publikum als mit der vorherigen Innovator Edition. Für technisch versierte Spieler und Entwickler war vor allem die Verbindung aus Smartphone-Hardware, eigener Sensorik und einer festen Softwareplattform relevant. Der angekündigte Preis lag bei 99 US-Dollar, ein Europreis war in der Mitteilung nicht genannt.
