ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X starten in 45 Ländern

Gemeinsam mit ASUS und AMD hat Microsoft die beiden Handhelds ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X entwickelt, die seit dem 16. Oktober 2025 in 45 Ländern weltweit erhältlich sind. Auf beiden Geräten läuft Windows, allerdings nicht mit klassischem Desktop, sondern mit der Xbox Full Screen Experience, die die Oberfläche aufs Spielen ausrichtet. Kaufen lassen sie sich über Xbox.com in den USA, über den ASUS eShop und bei teilnehmenden Händlern in den jeweiligen Märkten.

Bei Rechenwerk und Ausstattung gehen die Modelle auseinander. Im Basismodell ROG Xbox Ally steckt AMDs Ryzen Z2 A, dazu 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und 512 GB interner Speicher. Die teurere ROG Xbox Ally X bekommt den Ryzen AI Z2 Extreme mit integrierter NPU, 24 GB LPDDR5X und 1 TB Speicher. Das Display ist bei beiden identisch: ein 7 Zoll großes IPS-LCD mit 1080p, 120 Hz und variabler Bildwiederholrate. Preislich ruft Microsoft 599 US-Dollar für die ROG Xbox Ally auf und 999 US-Dollar für die ROG Xbox Ally X. In der EU sind es 599 Euro beziehungsweise 899 Euro.

Xbox-Anbindung und KI-Funktionen

Die enge Verzahnung mit dem Xbox-Ökosystem ist das eigentliche Verkaufsargument. Per Xbox Play Anywhere stehen mehr als 1000 Titel bereit, die zwischen Konsole und PC geteilt werden können. Hinzu kommen Cloud-Gaming und die Bedienungshilfen, die von den Xbox-Konsolen und Windows 11 stammen. Neu ist der Gaming Copilot, vorerst als Beta. Den KI-Assistenten holt man sich über die Library-Taste auf den Bildschirm. Wer kauft, bekommt in ausgewählten Märkten drei Monate Xbox Game Pass Premium oder PC Game Pass dazu.

Was per Update noch nachkommt

Microsoft will einige Funktionen erst später per Software-Update nachreichen. In den nächsten Wochen sollen Standard-Spielprofile kommen. Für Anfang 2026 sind ein erweitertes Docking-Erlebnis, die automatische Hochskalierung Auto Super Resolution sowie Highlight-Reels geplant, letztere ausschließlich für die ROG Xbox Ally X. Auch der Verkauf soll wachsen: Laut Ankündigung kommen weitere Länder über die anfaenglichen 45 hinaus.

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