Riot Games: Vergleichsvorschlag sieht 10 Millionen US-Dollar vor

Ein Anfang Dezember 2019 bekannt gewordener Vergleichsvorschlag im Diskriminierungsverfahren gegen Riot Games sah insgesamt 10 Millionen US-Dollar vor. Der Antrag auf vorläufige Genehmigung beim Superior Court in Los Angeles dokumentiert eine geplante Einigung, keine bereits gerichtlich genehmigte Auszahlung.

Die vorgeschlagene Gruppe umfasste rund 1.000 aktuelle und frühere Mitarbeiterinnen sowie über Zeitarbeitsfirmen beschäftigte Frauen, die ab dem 6. November 2014 in Kalifornien für Riot gearbeitet hatten. Der Zeitraum sollte bis zur vorläufigen Genehmigung reichen; Personen mit bereits unterzeichneter allgemeiner Anspruchsverzichtserklärung waren ausgenommen.

Gerichtliche Genehmigung stand noch aus

Riot bezeichnete die Vereinbarung ausdrücklich als vorläufig und von der Prüfung des Gerichts abhängig. Die Klage erhob Vorwürfe geschlechtsbezogener Benachteiligung bei Gehalt und Beförderung, sexueller Belästigung und Vergeltungsmaßnahmen. Riot bestritt in seiner Stellungnahme, dass diese Probleme systemisch seien.

Der Gesamtbetrag sollte auch Anwaltskosten, Verwaltung und weitere im Antrag aufgeführte Zahlungen decken. Er war deshalb nicht vollständig zur Verteilung an die Beschäftigten vorgesehen. Bereits im Mai 2019 hatten Beschäftigte von Riot Games gegen verpflichtende Schiedsverfahren protestiert.

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