Mehr als 150 Beschäftigte von Riot Games haben am 6. Mai 2019 in Los Angeles gegen verpflichtende Schiedsverfahren protestiert. Cecilia D’Anastasio und Nathan Grayson berichten bei Kotaku vom Walkout auf dem Firmengelände und Gesprächen mit Beteiligten.
Organisatorin Jocelyn Monahan fordert dem Bericht zufolge ein Ende der verpflichtenden Verfahren für frühere, aktuelle und künftige Beschäftigte sowie Auftragnehmer. Auch laufende Rechtsstreitigkeiten sollen erfasst werden. Die Forderung geht damit über die zuvor angekündigte Änderung hinaus.
Riots angekündigte Ausnahme betrifft zunächst neue Beschäftigte
Riot hatte am 3. Mai einen künftigen Verzicht auf verpflichtende Schiedsverfahren für neue Beschäftigte angekündigt. Er soll erst nach Abschluss laufender Verfahren möglich sein und individuelle Ansprüche wegen sexueller Belästigung oder sexueller Übergriffe betreffen. Eine Ausweitung auf den bestehenden Mitarbeiterkreis stellte das Unternehmen zur Prüfung.
Die angekündigte Lockerung der Schiedsvereinbarungen ist deshalb nicht mit deren allgemeiner Abschaffung gleichzusetzen. Riot erklärte in seiner Mitteilung außerdem, den angekündigten Protest zu respektieren.

