Razer hat am 30. April 2026 eine neue Version von Razer AIKit veröffentlicht. Das kostenlose Open-Source-Toolkit unterstützt nun neben Sprachmodellen auch KI-Modelle für Bild, Video und Audio. Die Verarbeitung kann lokal auf kompatibler Hardware erfolgen.
Mit der Aktualisierung erweitert Razer außerdem die Unterstützung für Arm64-Systeme. Genannt werden NVIDIA DGX Spark sowie Systeme mit Grace-Hopper- und Grace-Blackwell-Superchips. Entwickler können dieselben Arbeitsabläufe in x86- und Arm-Umgebungen einsetzen.
Toolkit für lokale KI-Workloads
AIKit übernimmt die Erkennung der verfügbaren GPUs, die Konfiguration und die Leistungsoptimierung. Razer nennt Tongyi-MAI/Z-Image-Turbo und FLUX.2-klein-base-4B als unterstützte Bildmodelle. Das Toolkit ist auf GitHub verfügbar und deckt Prototyping bis Bereitstellung ab.
Razer setzte AIKit nach eigenen Angaben auch für die AVA-Mini-Kampagne ein. Über Akash Network wurden mehr als 11.000 Bilder erzeugt. Razer nennt 3,24 Sekunden durchschnittliche Bearbeitungszeit und rund 0,01 US-Dollar pro Bild. Weitere Angaben stehen in der offiziellen Mitteilung. Erste Informationen zur Plattform hatte Razer bereits auf der CES 2026 veröffentlicht.
