PTW will Crunch in der Qualitätssicherung durch Schichtarbeit und verteilte Teams begrenzen. CEO Deborah Kirkham beschrieb diese Arbeitsplanung im Interview mit GamesIndustry.biz vom 7. Juni 2019. Viele Entwickler und Publisher planten Tests ihrer Aussage nach zu spät ein.
Kirkham räumte Überstunden ein. Statt Beschäftigte rund um die Uhr arbeiten zu lassen, bevorzuge PTW Schichten und zusätzliche Teams an anderen Standorten. Die damalige Größe von rund 2.000 Beschäftigten helfe nach ihrer Darstellung, Auftragsspitzen aufzufangen.
Aussagen der Leitung, keine Arbeitszeitstudie
Die Aussagen stammen von der Unternehmensleitung, nicht aus einer unabhängigen Prüfung der Arbeitszeiten. Kirkham nannte außerdem eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von knapp neun Jahren für ihre elf direkten Führungskräfte. Das ist keine Kennzahl für die gesamte Belegschaft.
Der Dienstleister bietet neben QA auch Lokalisierung und Audioproduktion an. Bereits im März hatte PTW einen Leitfaden für den Markteintritt von Spielen in Asien veröffentlicht.

