PlayStation 4: Remote Play startet auf Android-Geräten

Sony hat mit dem System-Update 7.00 die Remote-Play-Unterstützung der PlayStation 4 auf Android-Geräte ausgeweitet. Die Anwendung war zuvor auf iPhone, iPad und ausgewählte Sony-Smartphones beschränkt. Mit der Freigabe konnten auch Android-Geräte anderer Hersteller auf die Streaming-Funktion zugreifen.

Remote Play überträgt das Bild der Konsole im lokalen Netzwerk auf ein kompatibles Mobilgerät. Für die Nutzung auf dem Smartphone blendet die Anwendung Bedienelemente ein. Für eine präzisere Steuerung empfiehlt Sony einen DualShock-4-Controller. Als technische Voraussetzung nannte Sony Android 5 oder neuer für die App. Für die Controller-Unterstützung und die Neuerungen der Systemsoftware war Android 10 erforderlich.

Mehr Plätze im Party-Chat

Das Update erhöhte außerdem die maximale Größe von Party-Chats von acht auf 16 Teilnehmer. Sony nannte zusätzlich Verbesserungen bei der Audioqualität und der Netzwerkstabilität. Die PlayStation 4 erhielt mit der Firmware 7.00 zudem eine manuelle HDR-Anpassung in den Systemeinstellungen. Die Funktion wirkte nur in Anwendungen, die keine eigene HDR-Kalibrierung mitbrachten.

Remote Play blieb auf das heimische Netzwerk und die vorhandene Hardware ausgelegt. Sony empfahl deshalb, die Konsole per Ethernet mit dem Router zu verbinden, wenn eine möglichst geringe Verzögerung benötigt wird. Die Android-Freigabe erweiterte vor allem die Zahl der kompatiblen Mobilgeräte, ohne das Streaming-Modell der PlayStation 4 zu verändern.

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