Microsoft hat seine Backend-Plattform PlayFab erweitert. In den Release Notes vom 5. November 2018 sind mehrere serverseitige Funktionen dokumentiert. Die API unterstützt Login und Account-Verknüpfung über OpenID, der Funktionsumfang rund um XboxLive-IDs wächst, und die Xbox-Anmeldung läuft nun auch über den Server. Parallel begann der Rollout der APIs für Multiplayer Servers 2.0, intern Thunderhead genannt. Microsoft hatte PlayFab Anfang 2018 übernommen und enger mit Azure verzahnt.
OpenID-Login und serverseitige Xbox-Anmeldung
Mit OpenID lässt sich PlayFab als Authentifizierungsschicht an externe Identitätsanbieter koppeln. Die Funktion deckt sowohl die Anmeldung als auch die Account-Verknüpfung ab. Bestehende Spielerkonten können mit einer OpenID-Identität verbunden werden. Xbox-Spieler lassen sich laut Release Notes nun über die Server-API authentifizieren, statt die Identitätslogik vollständig im Client abzubilden.
Multiplayer Servers 2.0 geht in den Rollout
Zeitgleich kündigte PlayFab den Rollout der APIs für Multiplayer Servers 2.0 an. Der Dienst, intern Thunderhead genannt, stellt dedizierte Spieleserver bereit und setzt für Scheduling und Compute-Verwaltung auf Azure. Server werden über Container ausgeliefert und lassen sich am tatsächlichen Bedarf eines Titels ausrichten. Die Freigabe der APIs diente ausdrücklich der Vorbereitung einer breiteren Verfügbarkeit.
Die neuen Authentifizierungsoptionen und die Serverinfrastruktur stärken PlayFab als Plattform für den Live-Betrieb von Online-Spielen. Identitätsverwaltung, Xbox-Anbindung und skalierbares Hosting liegen damit näher in einem gemeinsamen Backend. Weitere Details sind in der historischen PlayFab-Release-Notes-Seite dokumentiert.