Corel hat am 15. August 2017 Pinnacle Studio 21 mit neu gestalteter Oberfläche und zusätzlichen Schnittwerkzeugen vorgestellt. Die Ultimate-Ausgabe bearbeitet auch 4K- und 360-Grad-Material. Split-Screen und Multikamera-Schnitt gehören zum genannten Funktionsumfang.
Das offizielle Einführungsvideo zeigt Pinnacle Studio 21 Ultimate. Neu sind unter anderem Morph-Übergänge, Weitwinkelkorrektur, Maleffekte und ein Editor für 3D-Titel. Die Arbeitsfläche erhält ablösbare Bereiche; Keyframes lassen sich für einzelne Parameter setzen.
Drei Ausgaben mit unterschiedlichen Preisen
Neben Ultimate erschienen Studio 21 und Studio 21 Plus. Die Ankündigung nennt eine deutsche Sprachfassung und folgende unverbindliche Europreise:
| Ausgabe | UVP 2017 inklusive Mehrwertsteuer |
|---|---|
| Studio 21 | 59,95 Euro |
| Studio 21 Plus | 99,95 Euro |
| Studio 21 Ultimate | 129,95 Euro |
Für die Aufbereitung von Spielaufnahmen, Testdokumentation und Präsentationen ist ein Schnittprogramm ein nachgelagertes Produktionswerkzeug, keine Game-Engine. Die Produktankündigung liefert keinen gemessenen Vorteil bei Exportzeiten oder Bildqualität. Auch die Funktionsliste der Ultimate-Ausgabe ist nicht automatisch die Ausstattung aller drei Varianten.
Das freie OpenShot 2.2 hatte bereits im Dezember 2016 Unterstützung für 4K-Videobearbeitung eingeführt. Dieser ältere Ansatz und Pinnacle Studio sind getrennte Projekte; aus der gemeinsamen Auflösungsangabe folgt kein direkter Leistungsvergleich.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Veröffentlichung von August 2017 und damalige Listenpreise. Die heutige Herstellerseite zur Version 21 verweist auf eine neuere Ausgabe. Dort beworbene Upgrade-Funktionen wie 8K-Import werden hier nicht als Funktionen von Studio 21 dargestellt.

