Am 3. August 2018 erschien password-store 1.7.3 mit kleineren Fehlerkorrekturen. Das Werkzeug pass verwaltet Zugangsdaten in GnuPG-verschlüsselten Einzeldateien. Die versionsgebundene Dokumentation beschreibt mehrere Empfänger und eine optionale Git-Anbindung.
Die Datei .gpg-id legt die Empfänger fest, auch getrennt nach Unterverzeichnis. GnuPG verschlüsselt für öffentliche Schlüssel und entschlüsselt mit den zugehörigen privaten Schlüsseln. Beim Empfängerwechsel kann pass bestehende Dateien neu verschlüsseln.
Alte Kopien bleiben ein gesondertes Problem
Das macht heruntergeladene ältere Dateien oder bekannte Passwörter nicht unbrauchbar. Für Entwicklungsteams folgt daraus: Soll jemand den Zugriff verlieren, muss auch der betreffende Dienst die Berechtigung sperren oder das Passwort ändern. Die Empfängerliste ist kein dienstseitiges Berechtigungssystem.
Git hält Änderungen als Commits fest. Dateinamen und Historie bleiben Bestandteil des Bestands. Auch für automatisierte Build- und Testketten mit GitLab Auto DevOps sind verschlüsselte Ablage und geregelte Zugriffsvergabe getrennte Aufgaben.
Beschrieben ist der Dokumentationsstand von August 2018, keine Empfehlung für eine heutige Installation.

