GitLab hat am 22. Juni 2018 die Version 11.0 veröffentlicht und Auto DevOps aus der Beta-Phase geführt. Die offizielle Ankündigung von GitLab beschreibt die Funktion als vorgefertigte Kette für Entwicklung, Prüfung und Betrieb. Für technische Teams in der Spieleentwicklung ist der Ansatz vor allem bei wiederholbaren Builds und Tests relevant.
Auto DevOps verbindet Build, Test und Deployment
Nach einem Commit kann Auto DevOps den Code automatisch bauen, testen, auf Codequalität und Sicherheit prüfen, verpacken, bereitstellen und überwachen. GitLab nennt dafür unter anderem statische und dynamische Sicherheitsanalysen, Abhängigkeits- und Containerprüfungen sowie Performance-Tests. Die Pipeline nutzt Kubernetes für skalierbare Bereitstellungen.
Die historische Versionsübersicht zu GitLab 11.0 führt außerdem Verbesserungen an der Web IDE und an den CI/CD-Abläufen auf. Job-Status und Protokolle konnten direkt neben dem Quelltext angezeigt werden. Fehler in einem Build ließen sich damit aus der Entwicklungsumgebung heraus nachvollziehen.
Erweiterte Sicherheitsprüfungen
Mit GitLab 11.0 wurde die integrierte Sicherheitsprüfung um .NET und Scala ergänzt. Zuvor unterstützte GitLab nach eigenen Angaben bereits unter anderem C, C++, Java, Python, Ruby on Rails, Go und PHP. Die Plattform bündelte damit weitere Schritte, die in getrennten Werkzeugketten gepflegt werden mussten.
Die Version führt die Entwicklung fort, die GitLab bereits mit GitLab 8 begonnen hatte. Damals rückte Continuous Integration direkt an die Codeverwaltung. GitLab 11.0 erweiterte diesen Ansatz um automatisierte Sicherheitsprüfungen, Kubernetes-Bereitstellungen und eine engere Verbindung zur Web IDE.

