James Thomas hat am 10. Oktober 2016 einen interaktiven OpenWhisk Workshop vorgestellt. Das Kommandozeilenwerkzeug verbindet Übungen zur quelloffenen Serverless-Plattform mit Dokumentation und automatischer Kontrolle der Lösungen. Es entstand im Vorfeld eines ganztägigen IBM-Workshops bei der Serverless Conference in London.
Die Umsetzung nutzt die offenen Werkzeuge hinter NodeSchool. Entwickler bearbeiten nicht nur Lesestoff: Zu einer Plattformfunktion gehört eine Aufgabe, für die eine Funktion geschrieben, bereitgestellt oder mit einem Ereignis verbunden werden muss. Das Werkzeug kontrolliert das Ergebnis und hält den Fortschritt fest.
Die CLI braucht eine verbundene OpenWhisk-Instanz
Die Dokumentation des damaligen Projektstands nennt npm install -g openwhisk-workshop als Installationsbefehl. Zusätzlich muss die OpenWhisk-Kommandozeile vorhanden und gegenüber einer Plattforminstanz authentifiziert sein. Die lokale Workshop-Anwendung ersetzt diese Umgebung nicht.
Der Start mit openwhisk-workshop öffnet die Aufgabenliste. openwhisk-workshop more zeigt Erläuterungen zur ausgewählten Übung, openwhisk-workshop verify prüft die Lösung. Je nach Aufgabe gehören Funktionen, Trigger oder Regeln dazu. Eine bestandene Prüfung markiert die Aufgabe als erledigt und führt zur Übersicht zurück.
Aufgabenprüfung und Fehlersuche bleiben getrennt
Der Workshop prüft die Lösung einer konkreten Lernaufgabe. Er ist damit kein vollständiger Testnachweis für einen produktiven Backend-Dienst. Die Fehlersuche im eigenen JavaScript-Code bleibt eine gesonderte Aufgabe, für die beispielsweise Mozillas neuer Debugger mit experimenteller Node.js-Anbindung einen anderen Zugang bietet: Laufzustand untersuchen, Haltepunkte setzen und Variablen prüfen.

