OpenShot 2.0.7 Beta 4 bringt AppImage und neue Projektfunktionen

Das freie Schnittprogramm OpenShot 2.0.7 Beta 4 ist am 28. März 2016 als vierte Betaversion der Reihe erschienen. Die Version nutzt weiterhin die plattformübergreifende OpenShot-2.0-Architektur mit einer C++-Engine und einer PyQt5-Oberfläche für Linux, Windows und macOS.

AppImage und Verbesserungen im Zeitstrahl

Die Beta ergänzt die Unterstützung für Bildsequenzen und zeigt in einem neuen Dateieigenschaften-Dialog die bekannten Audio- und Videodaten einer Datei. OpenShot kann außerdem erste Projektdateien aus der 1.x-Reihe öffnen. Weitere Änderungen betreffen die Geschwindigkeit des Zeitstrahls, das Speichern von Projekten, die Kompatibilität unter Windows und macOS sowie verschiedene Fehlerkorrekturen. ImageMagick ist für die neue Version optional.

Für Linux steht neben den distributionsabhängigen Paketen ein universelles AppImage bereit. Es bündelt die benötigten Abhängigkeiten und wurde laut OpenShot unter Debian, Fedora, Gentoo, openSUSE, Arch Linux und Ubuntu geprüft. Die Beta bleibt eine Vorabversion, deshalb weist das Projekt auf mögliche Fehler hin.

Ein plattformübergreifender Editor dieser Art ist auch für die Produktion von Spielmitschnitten, Tutorials und anderem Video-Material aus technischen Teams interessant. Die Verarbeitung von Audio und Video knüpft an Werkzeuge wie FFmpeg an, das in vielen Produktionspipelines für Medienformate eingesetzt wird.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein