NVIDIA bestätigt RTX 5070 Ti für 749 Dollar: Verkaufsstart 20. Februar, RTX 5070 verschoben auf 5. März

NVIDIA hat am 18. Februar 2025 den konkreten Marktstart der GeForce RTX 5070 Ti bestätigt: Die Karte ist ab dem 20. Februar 2025 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 749 US-Dollar erhältlich. Die schwächer positionierte GeForce RTX 5070 für 549 US-Dollar verschiebt der Hersteller hingegen auf den 5. März 2025. Die Mittelklasse der Blackwell-Generation bekommt damit einen gestaffelten Fahrplan, der die PC-Spielerbasis und die Optimierungsziele der Studios stärker betrifft als die zuvor gestarteten Spitzenmodelle RTX 5090 und RTX 5080.

Technische Eckdaten der RTX 5070 Ti

Die GeForce RTX 5070 Ti basiert auf einem beschnittenen GB203-Chip der Blackwell-Architektur und bietet 8.960 CUDA-Kerne. Verbaut sind 16 GB GDDR7-Speicher an einem 256-Bit-Interface, woraus eine Speicherbandbreite von 896 GB/s resultiert. Gegenüber der RTX 4070 Ti mit 504 GB/s entspricht das laut NVIDIA einem Zuwachs von 78 Prozent. Die thermische Auslegung liegt bei 300 Watt. Eine Founders Edition gibt es für die RTX 5070 Ti nicht. Zum Start kommen ausschließlich Modelle der Boardpartner und Systemintegratoren in den Handel.

Die GeForce RTX 5070 nutzt den kleineren GB205-Chip und tritt mit 12 GB GDDR7-Speicher sowie einer Bandbreite von 672 GB/s an. Beide Karten setzen auf DLSS 4 mit Multi Frame Generation, mit dem NVIDIA in geeigneten Titeln eine bis zu verdoppelte Bildrate gegenüber den jeweiligen Vorgängern der RTX-40-Serie in Aussicht stellt. Diese Angabe bezieht sich auf den Einsatz der KI-gestützten Bildgenerierung und nicht auf die native Rasterleistung. Wie eng NVIDIA seine KI-Werkzeuge inzwischen mit der Spielentwicklung verzahnt, zeigt sich auch am ACE Game Agent SDK für lokale KI-Begleiter in der Unreal Engine 5.

Die Staffelung der beiden Karten hat für Entwicklerstudios praktische Folgen. Mittelklassemodelle wie die RTX 5070 und RTX 5070 Ti bilden den Bereich ab, an dem sich die Mehrheit der PC-Spielerbasis orientiert, und damit die Grafikkarten, auf die Studios ihre Performance-Profile und Skalierungsstufen ausrichten. Der Speicherausbau von 12 GB bei der RTX 5070 und 16 GB bei der RTX 5070 Ti steckt den Rahmen ab, in dem Texturbudgets und Raytracing-Optionen für die kommende Generation kalkuliert werden. Die gleiche Blackwell-Technik findet sich mittlerweile auch in mobilen Geräten wieder, etwa im Razer Blade 14 mit GeForce RTX 50 Series.

Die Verschiebung der RTX 5070 auf den 5. März trennt die beiden Marktstarts um knapp zwei Wochen. Die RTX 5070 tritt mit einer Founders Edition an, die RTX 5070 Ti bleibt den Boardpartnern überlassen. Wie sich die tatsächliche Verfügbarkeit zum jeweiligen Verkaufsstart und die Einhaltung der empfohlenen Verkaufspreise von 749 und 549 US-Dollar im Handel entwickeln, ist zum Zeitpunkt der Ankündigung offen.

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