Nordic Game hat nach Vorwürfen sexueller Belästigung gegen mehrere Beschäftigte ein unabhängiges Whistleblower-Programm eingerichtet. Der Veranstalter erklärte die Maßnahmen in einer Stellungnahme vom 19. April 2022. Meldungen sollten vertraulich über eine externe Rechtskanzlei eingereicht werden können.
Geschäftsführer Erik Robertson schrieb, Nordic Game habe zuvor anonyme Vorwürfe aus dem Umfeld der Veranstaltung erhalten. Der Veranstalter habe die Vorwürfe anerkannt, Einschränkungen für betroffene Mitarbeitende verhängt, eine Untersuchung gestartet und Kontakt zu möglichen Betroffenen aufgenommen.
Neue Regeln und Meldewege
Das Whistleblower-System sollte Beschäftigten und Teilnehmenden ermöglichen, unangemessenes Verhalten anonym zu melden. Zusätzlich kündigte Nordic Game einen überarbeiteten Verhaltenskodex und weitere Schulungen für das Team an. Die Maßnahmen sollten vor der nächsten Vor-Ort-Ausgabe umgesetzt werden.
Die Vorwürfe wurden nicht öffentlich einzelnen Personen zugeordnet. Der Bericht von Game Developer beschreibt die Reaktion des Veranstalters und trennt sie von einer rechtlichen Bewertung der einzelnen Anschuldigungen.
