Thomas Mahler, Mitgründer und Chef von Moon Studios (Ori-Reihe, No Rest for the Wicked), hat sich kritisch zum Xbox Game Pass geäußert. Aus seiner Sicht sei das Abomodell letztlich gescheitert, weil der Spielekatalog qualitativ nicht stark genug gewesen sei. Den Ansatz vergleicht er sinngemäß mit einem System, das ein bisschen wie Kommunismus funktioniere.
Für Spielende sei das Attribut neu enorm wichtig. Erreichten frische Titel nicht die Qualität älterer Spiele, breche das System in sich zusammen. Xbox benötige Blockbuster, die zu kulturellen Bezugspunkten würden. Ein Dienst funktioniere nicht, wenn er Studios dazu verleite, mittelmäßige Inhalte am Fließband zu produzieren, so der Tenor seiner Aussagen.
Während der Entwicklung von Ori habe sich Microsoft vor allem auf Halo, Gears of War und Forza konzentriert, deren Strahlkraft nach dem Weggang von Studios wie Bungie nachgelassen habe. Die Äußerungen teilte Mahler in einem Beitrag auf X. Welche kommerzielle Reichweite die Marke des Studios hat, zeigt der Verkaufserfolg der Ori-Reihe mit über 15 Millionen Einheiten.
