MindsEye: Ehemalige Entwickler protestieren gegen Fan-Playtest

Ehemalige Beschäftigte von Build a Rocket Boy haben gegen einen kostenfreien Fan-Playtest für MindsEye protestiert. Die Veranstaltung fand am 11. Juli vor dem Studio in Edinburgh statt. Der Vorwurf der Gewerkschaft IWGB lautet, dass Fans dabei Aufgaben übernehmen sollten, die sonst von professionellen Testteams erledigt werden.

Protest vor dem Studio in Edinburgh

Für den Fan-Playtest übernahm Build a Rocket Boy laut der Berichterstattung von VGC Reise- und Übernachtungskosten ausgewählter Teilnehmer. Die Aktion sollte neue Inhalte mit Fans testen, während vor dem Studio Kritik an den Arbeitsbedingungen und den Entlassungen geäußert wurde.

Die IWGB verwies zudem auf ein laufendes rechtliches Vorgehen im Zusammenhang mit Überwachungssoftware auf Arbeitsrechnern. Build a Rocket Boy hat die Vorwürfe nicht in gleicher Weise bestätigt. Der Protest steht im Zusammenhang mit einer größeren Auseinandersetzung über den Personalabbau beim Studio.

MindsEye bleibt in Entwicklung

MindsEye wurde 2025 veröffentlicht und erhielt seitdem mehrere Updates. Der Fan-Playtest sollte neue Inhalte zeigen und Rückmeldungen sammeln. Die Protestaktion richtete sich nicht gegen das Spiel selbst, sondern gegen den Umgang des Studios mit Beschäftigten und die Organisation des Events.

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