Microsoft schafft die Microsoft Points ab und stellt den Xbox-Store auf lokale Währung um

Schluss mit dem Punkte-Rechnen: Microsoft hat am 9. August 2013 angekündigt, die Microsoft Points als Abrechnungseinheit im Xbox-Store fallen zu lassen und stattdessen die jeweilige Landeswährung zu nutzen. Damit verschwindet ein Bezahlmodell, das seit 2005 zum digitalen Marktplatz auf der Xbox 360 gehörte. Spiele, Add-ons und andere Inhalte kosten ab sofort einen Betrag in echtem Geld, das mühsame Umrechnen von Punkten in reale Preise fällt weg. Eingeführt wurden die Punkte einst mit dem Start von Xbox Live.

Microsoft beruft sich auf Rückmeldungen der Spieler, die lieber direkt mit echtem Geld bezahlen wollten als mit einer eigenen Punkte-Einheit. Betroffen sind die Xbox 360 und die für Ende 2013 angekündigte Xbox One. Auf der Xbox 360 greift die Änderung mit dem nächsten Systemupdate. Danach stehen die Preise direkt in der Landeswährung im Store, gezahlt wird über die bereits hinterlegten Zahlungsmethoden und Kreditkarten.

Was mit Guthaben und Punktekarten passiert

Wer noch Punkte auf dem Konto hat, bekommt eine Gutschrift. Microsoft schreibt einen Betrag in der Landeswährung gut, der dem Marktplatzwert der jeweiligen Punkte entspricht oder höher liegt. Danach räumt das Unternehmen die alten Punkte vom Konto. Auch das, was über Xbox Live Rewards an Punkten zusammengekommen ist, wandert als Guthaben in die lokale Währung und geht damit nicht verloren. Schon gekaufte Punktekarten und die zugehörigen Codes nimmt Microsoft nach eigenen Angaben vorerst weiter an.

Neue Geschenkkarten ab Ende 2013

Zusammen mit dem Ende der Punkte kommen neue Xbox-Geschenkkarten, die auf Beträge in der Landeswährung lauten und im Einzelhandel zu haben sein sollen. Geplant ist der Verkaufsstart für das späte Jahr 2013. Mit der Umstellung zieht Microsoft das Bezahlen im Store auf eine Linie: Die Preise sind klarer abzulesen, und die zwischen den Regionen unterschiedlich kalkulierten Punkte-Wechselkurse fallen weg. Wann genau die alten Punktekarten nicht mehr angenommen werden, sagt Microsoft nicht.

Quelle für diese Meldung ist die offizielle Originalquelle.

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