Microsoft wollte 2017 stärker in eigene Spiele und neue Entwicklerstudios investieren. Im Bloomberg-Interview mit Phil Spencer ging es um die Frage, wie Xbox die interne Spieleentwicklung ausbauen kann.
Xbox-Pipeline nach wechselnden Investitionen
Spencer sagte, Microsoft müsse wachsen und die Fähigkeit zur Spieleentwicklung zu einer eigenen Stärke machen. Zugleich verwies er darauf, dass der Konzern in der Vergangenheit nicht gleichmäßig in Studios und Spiele investiert habe. Die Aussagen beschrieben einen Kurs, aber noch keine konkrete Liste neuer Übernahmen oder Gründungen.
Für die Xbox-Organisation bedeutete der Ansatz einen längeren Planungshorizont. Neue Teams benötigen mehrere Jahre bis zu einem ersten Projekt, während etablierte Entwickler parallel an Nachfolgern, Technik und Produktionsprozessen arbeiten. Spencer hatte bereits zuvor über die Anforderungen an Xbox Studios gesprochen.
Mehr als einzelne Kernmarken
Als Beispiele für die damalige Abhängigkeit nannte die Diskussion die bekannten Reihen Halo, Forza und Gears of War. Der Ausbau eigener Studios sollte die Produktionsbasis verbreitern und zusätzliche Projekte ermöglichen. Im November 2017 war dies ein strategischer Ausblick, keine Ankündigung eines bestimmten Spiels.
