Phil Spencer hat im April 2017 mehr Risikobereitschaft und Innovation von Microsofts eigenen Xbox-Studios gefordert. Im Gespräch mit Microsoft UK Stories sagte der damalige Xbox-Chef, die First-Party-Teams sollten als Vorbild für die Nutzung der Plattform und für neue Spielideen dienen.
Spencer verwies auf bestehende Ansätze wie Cross-Play zwischen Windows und Xbox bei Gears of War sowie die plattformübergreifende Ausrichtung von Minecraft. Auch die Unterstützung von Virtual-Reality-Geräten durch Minecraft nannte er als Beispiel dafür, wie eigene Studios neue Wege ausprobieren können.
Community-Feedback als Teil der Entwicklung
Als weiteres Beispiel nannte Spencer Rare und die laufende Entwicklung von Sea of Thieves. Das Studio bezog Spieler bereits vor der Veröffentlichung in Tests ein und nutzte deren Rückmeldungen für die Weiterentwicklung des Spiels. Auch Xbox Live Clubs und UserVoice sollten den direkten Austausch zwischen Spielern und Microsoft ermöglichen.
Spencer verwies außerdem auf die Abwärtskompatibilität. Call of Duty: Black Ops II war damals eines der meistgewünschten Spiele in der UserVoice-Abstimmung und wurde anschließend für Xbox One verfügbar. Einen technischen Blick auf die damalige Plattformgeneration und Project Scorpio bietet der frühere XboxDev-Beitrag zu Xbox-One-Spielen und Zubehör.
Erste Party soll neue Plattformideen testen
Der Xbox-Chef kündigte für die E3 2017 zudem weitere Informationen zu den kommenden Xbox-Spielen an. Besonders die Titel der eigenen und der externen Studios sollten auf Project Scorpio ihre technischen Möglichkeiten zeigen. Im Mittelpunkt der Aussage stand damit weniger ein einzelnes Spiel als die Erwartung, dass Microsofts Studios neue Technologien, Eingabemethoden und Plattformverbindungen praktisch erproben.
