Start Finanzen Microsoft FY2022 Q3: Xbox Content and Services legt um vier Prozent zu

Microsoft FY2022 Q3: Xbox Content and Services legt um vier Prozent zu

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Microsoft FY2022 Q3: Xbox Content and Services legt um vier Prozent zu
Microsoft Xbox FY2022 Q3 - Bild: Microsoft

Am 26. April 2022 hat Microsoft die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2022 veröffentlicht. Im Zeitraum bis zum 31. März 2022 kletterte der Konzernumsatz auf 49,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis wuchs um 19 Prozent auf 20,4 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn erreichte 16,7 Milliarden US-Dollar und lag damit acht Prozent über dem Vorjahreswert. Beim verwässerten Gewinn je Aktie standen 2,22 US-Dollar zu Buche, neun Prozent mehr auf GAAP-Basis.

Xbox Content & Services legt vier Prozent zu

Der Umsatz mit Xbox Content & Services wuchs um vier Prozent, währungsbereinigt sind es sechs Prozent. Den Hauptanteil daran trägt nach Angaben des Konzerns die Entwicklung der Abonnentenzahlen. Der Bereich bündelt die Einnahmen aus First-Party- und Third-Party-Inhalten, die Transaktionen im Store sowie die Abomodelle und steht damit für den wiederkehrenden Teil des Gaming-Geschäfts. Wesentlicher Treiber bleibt der Xbox Game Pass. Konkrete Abonnentenzahlen oder Umsatzbeträge für das Segment nennt die Mitteilung allerdings nicht.

Das Gaming gehört zum Segment More Personal Computing, das insgesamt 14,5 Milliarden US-Dollar erlöste und um elf Prozent zulegte. Getragen wurde das Segment unter anderem von Windows-OEM-Lizenzen und dem Geschäft mit Surface-Geräten. Die im Vorquartal angekündigte Übernahme von Activision Blizzard war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und floss daher nicht in die Zahlen ein.

Was die Kennzahl über das Gaming verrät

Seit mehreren Quartalen meldet Microsoft die Gaming-Umsätze gebündelt unter Xbox Content & Services und nennt keine separaten Zahlen mehr zu verkauften Konsolen oder zur installierten Basis. Die vier Prozent Wachstum fallen schwächer aus als in den Vorquartalen der Series-X-und-S-Generation, die von Lieferengpässen und hoher Nachfrage geprägt waren. Als zentrale Stütze nennt der Konzern weiterhin den Game Pass, dessen Abomodell den Umsatz unabhängig vom Hardwareabsatz stabilisieren soll.

Die vollständige Ergebnismitteilung liegt als Anlage zum Formular 8-K bei der US-Börsenaufsicht SEC. Dort stehen die Segmentaufstellung und die währungsbereinigten Vergleichswerte. Ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Produktlinien folgten im zugehörigen Quartalsbericht nach Form 10-Q.

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