Start Finanzen Microsoft FY2020 10-K: Xbox Content & Services legt um 11 Prozent zu

Microsoft FY2020 10-K: Xbox Content & Services legt um 11 Prozent zu

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Microsoft FY2020 10-K: Xbox Content & Services legt um 11 Prozent zu
Microsoft FY2020: Xbox Content und Services

Microsoft hat im Geschäftsbericht Form 10-K für das am 30. Juni 2020 endende Geschäftsjahr am 30. Juli 2020 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und darin die Jahreszahlen des Gaming-Geschäfts offengelegt. Der Gesamtumsatz des Segments stieg um 189 Millionen US-Dollar oder 2 Prozent. Treiber war das Geschäft mit Xbox Content & Services, das einen Rückgang bei der Xbox-Hardware teilweise ausglich.

Xbox Content & Services treibt das Segment

Der Umsatz aus Xbox Content & Services legte laut 10-K um 943 Millionen US-Dollar oder 11 Prozent zu, und das auf einer nach Unternehmensangaben starken Vorjahresbasis. Microsoft führt das Wachstum auf Minecraft, Titel von Drittanbietern sowie auf Abonnements zurück. Beschleunigt wurde die Entwicklung nach Darstellung des Konzerns durch ein höheres Engagement während der Stay-at-home-Vorgaben. Die Kategorie umfasst Xbox Live mit Transaktionen, Abonnements, Cloud-Diensten und Werbung, Videospiele sowie Lizenzgebühren für Spiele von Drittanbietern. Wie stark dieser Servicebereich das Konzernergebnis stützt, zeigte sich später auch in der Diskussion darüber, wie sehr Activision Blizzard das Xbox-Geschäft gestützt haben soll.

Gegenläufig entwickelte sich die Xbox-Hardware. Der entsprechende Umsatz sank um 31 Prozent, was Microsoft im Wesentlichen auf ein geringeres Volumen und einen niedrigeren Preis der verkauften Konsolen zurückführt. Diese Konstellation fällt in die späte Phase des Konsolenzyklus vor dem Start der Xbox Series X und Series S, die zum Zeitpunkt des Geschäftsjahresendes noch nicht im Markt waren.

Gaming im Segment More Personal Computing

Das Gaming-Geschäft ist Teil des Segments More Personal Computing, dessen Umsatzanstieg Microsoft im Berichtsjahr maßgeblich auf Gaming zurückführt. Auf Konzernebene erhöhten sich die Umsatzkosten um 6,2 Milliarden US-Dollar oder 13 Prozent, getrieben unter anderem durch das Wachstum im Cloud-Geschäft und im Gaming-Bereich. Xbox Game Pass beschreibt Microsoft im Bericht als Zugang zu einer kuratierten Bibliothek von über 100 First- und Third-Party-Titeln für Konsole und PC, die Streaming-Technologie Xbox Cloud Gaming als komplementär zur Konsolen-Hardware. Genau diese Verschiebung weg von der reinen Hardware prägt bis heute die Debatte über die Struktur der Sparte, etwa als Microsoft eine neue Struktur für die Gaming-Sparte prüfen soll.

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