HP übernimmt Poly: Hersteller von Konferenzhardware und Headsets wechselt den Besitzer

Der Computerhersteller HP hat eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme des Unternehmens Poly bekanntgegeben. Poly, vormals unter dem Namen Plantronics bekannt, stellt Konferenzhardware und Headsets her, wie HP Inc. berichtet.

Übernahme im Wert von 3,3 Milliarden US-Dollar

HP zahlt für Poly 40 US-Dollar je Aktie in bar. Zusammen mit der übernommenen Nettoverschuldung ergibt sich daraus ein Gesamtunternehmenswert von rund 3,3 Milliarden US-Dollar. Der Zusammenschluss soll nach Zustimmung der Aktionäre und der zuständigen Kartellbehörden abgeschlossen werden.

Von Plantronics über Polycom zu Poly

Das nun übernommene Unternehmen firmierte lange Zeit als Plantronics und war vor allem für seine Headsets bekannt. Im Jahr 2018 übernahm Plantronics den Konferenztechnik-Hersteller Polycom und trat anschließend unter dem gemeinsamen Namen Poly auf. Das Portfolio umfasst heute neben klassischen Headsets auch Videokonferenzlösungen, Kameras für Konferenzräume sowie zugehörige Sprach- und Softwarelösungen.

HP zielt auf hybride Arbeitswelt

Mit der Übernahme will HP sein Angebot für Unternehmenskunden im Bereich des hybriden Arbeitens ausbauen. Neben der Hardware von Poly bringt HP dabei vor allem eigene Security- und Management-Software in den Zusammenschluss ein, um Firmenkunden ein umfassenderes Gesamtpaket für Videokonferenzen und Zusammenarbeit anbieten zu können. Details zur Transaktion sind der offiziellen Pressemitteilung von HP zu entnehmen.

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