Harold Halibut: Slow Bros. erklärt Scan-Pipeline und Finanzierung

Slow Bros. nutzt für Harold Halibut handgebaute Modelle als Ausgangspunkt für digitale Spielgrafik. Onat Hekimoglu beschrieb im Adventure-Corner-Interview vom 4. Juli 2017 die Umstellung von Sprites auf 3D-Scans. Er verantwortete Game Design und Musik beim Kölner Studio.

Modellbau bleibt Teil der digitalen Pipeline

Nach dem Scan musste jedes Modell digital nachbearbeitet werden. Fingerabdrücke, Pinselspuren und Materialstrukturen entstanden dagegen bereits im physischen Modell. Hekimoglu bezeichnete die Produktion als zeitintensiv. Die Stop-Motion-Ästhetik bedeutet damit nicht, dass die beschriebene Pipeline ausschließlich aus einzelbildweise fotografierter Animation besteht.

Förderung und Eigenkapital vor Crowdfunding

Der erste Prototyp entstand im Rahmen einer Masterarbeit. Förderung der Film- und Medienstiftung NRW und Eigenkapital ermöglichten anschließend die Studioarbeit. Die für den 5. Juli angekündigte Kickstarter-Kampagne sollte weitere Finanzierung und Rückmeldungen liefern, ohne die kreative Kontrolle abzugeben.

Crowdfunding war bereits ein etablierter Finanzierungsweg: Fig ergänzte 2015 klassische Unterstützerprämien um Beteiligungen am finanziellen Erfolg von Spielen. Das war ein anderes Plattformmodell und keine Beteiligungszusage von Slow Bros.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Produktionsstand von Juli 2017, keine aktuell laufende Finanzierung. Das offizielle Motiv aus dem heutigen Pressekit illustriert das Projekt und zeigt nicht den damaligen Produktionsstand.

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