Fig stellte im August 2015 eine auf Videospiele spezialisierte Crowdfunding-Plattform vor. Neben klassischen Belohnungen für Unterstützer sah das Modell auch Investitionen vor, bei denen Geldgeber am finanziellen Erfolg eines Spiels beteiligt werden konnten.
Die Plattform richtete sich an Indie-Studios und etablierte Entwickler, die Projekte über eine auf Spiele zugeschnittene Kampagne finanzieren wollten. Fig verband damit die aus Kickstarter bekannten Belohnungsmodelle mit einer zusätzlichen Finanzierungsschiene für Beteiligungen.
Investitionen neben klassischen Belohnungen
Für die Spielebranche war der Ansatz interessant, weil Unterstützer nicht nur Vorabzugang oder andere Gegenleistungen erhalten sollten. Sie konnten sich auch mit einem finanziellen Beitrag an einem Projekt beteiligen. Die Plattform wies zugleich auf das Risiko solcher Investitionen hin, darunter einen möglichen Totalverlust.
Zu den frühen Projekten auf Fig gehörte Outer Wilds. Der Ansatz knüpfte an die wachsende Bedeutung von Community-Finanzierung an, die auch bei Pillars of Eternity eine Rolle gespielt hatte. Fig wollte Studios damit zusätzliche Optionen zwischen klassischem Publishing, Vorbestellungen und Community-Finanzierung geben.
