Goodram stellt IRDM PRO Gen5 SSD mit Graphen-Kühlung vor

Der Speicherhersteller Goodram hat mit der IRDM PRO Gen5 eine neue SSD-Serie vorgestellt, die auf das PCIe-5.0-Interface setzt und für besonders hohe Übertragungsraten ausgelegt ist. Das Laufwerk richtet sich an Gamer, Videoeditoren und Anwender mit datenintensiven Aufgaben, die von schnellen Ladezeiten und hohem Datendurchsatz profitieren.

Leistung und Ausstattung

Die IRDM PRO Gen5 ist in den Kapazitäten 1 TB, 2 TB und 4 TB erhältlich und erreicht laut Hersteller Lesegeschwindigkeiten von bis zu 12.000 MB/s. Damit soll sie nahezu doppelt so schnell sein wie vergleichbare Modelle mit PCIe-4.0-Anbindung. Die SSD unterstützt zudem Microsofts DirectStorage-Technologie, mit der Spiele Daten direkt vom Laufwerk in den Grafikspeicher laden können, wodurch Ladezeiten in unterstützten Titeln zusätzlich verkürzt werden.

Für die Zuverlässigkeit sorgen laut Goodram Mechanismen wie Fehlerkorrektur (ECC), Wear Leveling und ein Bad-Block-Management, die die Lebensdauer des Speicherchips verlängern sollen. Die Gesamtschreibmenge (TBW) wird mit bis zu 3.000 TB angegeben, auf die SSD gewährt Goodram eine Garantie von fünf Jahren.

Kühlung durch doppelte Graphenschicht

Besonderheit der neuen Serie ist die sogenannte Graphreeze-Technologie: Eine doppelte Graphenschicht soll die beim Betrieb entstehende Wärme deutlich effizienter ableiten als klassische Aluminium-Kühlkörper. Goodram gibt an, dass Graphen bei der Wärmeableitung bis zu zwanzigmal wirksamer sei als Aluminium. Da moderne PCIe-5.0-SSDs unter Volllast erheblich mehr Wärme erzeugen als ihre Vorgänger, soll die verbesserte Kühlung Leistungseinbrüche durch Throttling verhindern und eine gleichbleibend hohe Geschwindigkeit über längere Zeiträume sicherstellen.

Mit der Kombination aus hoher Transferrate, DirectStorage-Unterstützung und verbesserter Kühlung positioniert Goodram die IRDM PRO Gen5 sowohl für Spielerinnen und Spieler, die kurze Ladezeiten schätzen, als auch für professionelle Anwender, die etwa mit 4K- oder 8K-Videomaterial und großen Datenbanken arbeiten. Weitere technische Details liefert der Original-Blogbeitrag von Goodram.

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